Bedeutung des Films Master & Ende erklärt

Der Film Master erzählt dem Zuschauer von den Ereignissen in der englischen Elite-Bildungseinrichtung Ancaster. Zuvor befand sich auf dem Gelände der Schule ein Galgen aus Salem-Zeiten. Es diente als monströse Erinnerung an das, was hier in der Vergangenheit geschehen war. Hier wurde einst Margaret Millet gehängt, die der Hexerei beschuldigt und gehängt wurde. Die meisten Studenten glauben, dass Ancaster tatsächlich ein verfluchter Ort ist.

Die Hauptfiguren sind drei schwarze Frauen. Gail Bishop ist eine von ihnen. Sie gilt als die erste schwarze Frau, die in einem Schulwohnheim den Titel „Meisterin“ erlangte. Es schien, als hätten Veränderungen in ihrem Leben stattfinden sollen, aber Gail hatte keine Ahnung, dass bald monströse Dinge passieren könnten.

Darüber hinaus erzählt der Film von der Studienanfängerin Jasmine Moore, die ebenfalls ein afroamerikanisches Mädchen ist. Von Natur aus ist sie eine sehr optimistische und aktive Person, die in einen Strudel unerwarteter Ereignisse verwickelt war. Bei der Ankunft im Hostel checkt Jasmine in Zimmer 302 ein, in dem ihre weiße Nachbarin Amelia wohnt. Das Problem ist, dass dieser Raum einst von Louise Wicks bewohnt wurde, die 1965 innerhalb der Mauern einer Bildungseinrichtung Selbstmord beging.

Master ist das Debütwerk der Regisseurin Mariama Diallo. Der Film hat jedoch einen anderen Namen – „Master“. Dies spielt zwar keine besondere Rolle, da es keine semantische Last trägt.

Mariama versuchte, in der Hülle eines Thrillers ein ernstes Bild zu schaffen und einen seiner Zeit angemessenen klassischen Titel zu wählen – nachdenklich und prägnant. Leider erhebt der Film keinen Anspruch auf diesen Status. Der Film wurde von Kritikern begeistert aufgenommen, normale Kinobesucher äußerten jedoch eine gemischte Reaktion. Vielleicht erklärt sich diese Tatsache aus der Angst der Meister der Feder, das schwarze Publikum zu beleidigen, da sich das Bild als ernsthaftes Werk zum Thema der inklusiven Bildung von „Schwarzen“ unter Weißen sowie der rassischen Selbstidentifikation positionierte.

Das Publikum, das einen Horrorfilm erwartet, in dem es um einen auf dem Campus lebenden Geist geht, wird nur enttäuscht sein. Am Ende ist „Mistress“ nur eine langatmige und langsame Erzählung, die leicht durcheinander geraten kann. Elemente der Mystik werden auf nur wenige Visionen der Hauptfigur reduziert. Regisseurin Mariama Diallo versuchte, einen ernsthaften sozialen Konflikt nachzubilden, was sich jedoch als weit hergeholt herausstellte.

Bedeutung des Films Master

Der Autor versuchte, den Schnittpunkt zweier Zeitlinien – unserer Tage und 1965 – nachzubilden, was sich jedoch als banal und nicht so geschickt herausstellte. Natürlich versucht der Film über die Diskriminierung von Afroamerikanern in der modernen Gesellschaft zu sprechen und zu beweisen, dass sich im Wesentlichen nichts geändert hat.

Studienanfängerin Jasmine Moore versteht sich zunächst mit ihrer neuen Nachbarin Amelia und lernt sogar deren Freunde kennen. Während der Party bitten Jasmines neue Bekannte sie, ihre verschütteten Getränke aufzuräumen und gleichzeitig das Geld für die Pizza nicht zurückzugeben. Einerseits kann man das als Versprechen zur Rassendiskriminierung bezeichnen, aber höchstwahrscheinlich funktioniert hier das Prinzip der verwöhnten Amelias reichen Freunde, die es gewohnt sind, auf Kosten anderer zu leben.

An diesem Handlungspunkt des Bildes kann man jedoch noch ein weiteres Merkmal erkennen, nämlich den Konflikt zwischen Jasmine und der frischgebackenen Mitbewohnerin. Mariama Diallo versucht, ein solches Ereignis als einen Rassenkonflikt vor dem Hintergrund des Rassismus darzustellen. Der Hauptgrund für den Konflikt ist zwar die Tatsache, dass Amelias Geliebte Jasmine geküsst hat. Dies sollte eher als Interessenkonflikt verstanden werden.

Es wirft Fragen auf und die Tatsache, dass das Opfer des Rassismus hier größtenteils nicht Jasmine war, sondern eine gewöhnliche Englischprofessorin Liv Beckman. Erst aufgrund ihrer Visionen kommt das Mädchen zu dem Schluss, dass die Lehrerin ihre Noten in ihrem Fach absichtlich herabsetzt. Die Klage, die Jasmine gegen Frau Liv Beckman eingereicht hat, beendet seine zukünftige Karriere.

In Amerika, einem Land mit großer multikultureller Vielfalt. Es ist kaum zu glauben, dass es in den USA, deren Staatsoberhaupt ein schwarzer Präsident war, Rassismus gibt. Wenn es irgendwo gefunden wird, dann nur in der inneren Schicht bestimmter sozialer Gruppen.

Das dem Zuschauer gezeigte Drama lässt keine philosophische Idee erkennen, die die langweilige und langsame Erzählung irgendwie rechtfertigen könnte. Hollywood-Mainstream kann alles andere als langweilig sein. Der ganze Sinn des Films geht in einem Fetzen von Ideen unter, die nicht vollständig enthüllt werden konnten.

Hinter einer mystisch-surrealistischen Handlung verbirgt sich Mariama Diallo, die ihren Minderwertigkeitskomplex durch imaginären Rassismus erkennt. Der Regisseur handelte eher aus Gründen der politischen Korrektheit und nicht wegen der tatsächlichen Probleme der modernen Gesellschaft. Vielleicht steckt der Regisseur in der Zeit fest, als das Verbot der Rassentrennung von der Regierung von Lyndon Johnson nicht unterzeichnet wurde.

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