Das Ende von After Life erklärt

Afterlife ist eine britische Comedy-Drama-Serie von Ricky Gervais. Die Serie startete am 8. März 2019 auf Netflix und die letzte Staffel wurde am 14. Januar 2022 veröffentlicht. Filmkritiker und Zuschauer reagierten positiv auf die Aufrichtigkeit, den Humor und die Emotionalität der Serie.

Worum geht es in „After Life“?

Diese Serie ist eine Geschichte darüber, wie ein Mensch die größte Tragödie seines Lebens überleben kann – den Verlust eines geliebten Menschen. Darüber, wie ein Mensch trotz Schmerz und Verzweiflung die Kraft und den Sinn zum Weiterleben finden kann. Darüber, wie sich ein Mensch dank der Unterstützung und Liebe anderer Menschen zum Besseren verändern kann.

Die Serie erzählt vom Leben von Tony Johnson (Ricky Gervais), er ist Journalist für die Lokalzeitung The Tambury Newspaper und erlebt den Tod seiner geliebten Frau Lisa, die an Brustkrebs starb.

Tony verliert jeglichen Lebenssinn und wird Selbstmord begehen, ändert aber aufgrund seiner Not seine Meinung: Entweder ist niemand da, der seinen geliebten Hund füttert, oder er wird gebeten, bei dem Kind zu sitzen. Er beschließt immer noch, keine Hand an sich selbst zu legen, sondern im Gegenteil „die Welt“ für den Tod seiner Frau zu bestrafen, indem er sagt und tut, was er will, ohne auf die Gefühle anderer Menschen zu achten. Aber alle seine Ideen scheiterten, als die Menschen um ihn herum anfingen, ihm Aufmerksamkeit zu schenken und ihn jeden Tag besser zu machen.

In unterschiedlichem Ausmaß tauchen auch andere Charaktere in der Serie auf, die Tonys Leben beeinflussen:

  • sein Vater Ray, der an Demenz leidet und in einem Pflegeheim lebt;
  • Schwager Matt (Tom Basden), Chefredakteur der Zeitung und Vater von zwei Kindern;
  • Kollegen Lenny (Tony Way), Kat (Diane Morgan), Sandy (Mundip Dillon) und Brian (David Earl);
  • Psychiater (Paul Kay);
  • Postbote Pat (Joe Wilkinson);
  • Krankenschwester Emma (Ashley Jensen);
  • Bekannte vom Friedhof Ann (Penelope Wilton);
  • Freund Derek (Karl Theobald) und andere.

Die Bedeutung des Films „After Life“

Die Serie unterhält den Zuschauer nicht nur mit schwarzem Humor und unerwarteten Wendungen, sondern regt auch zum Nachdenken über die wichtigen Themen des Lebens an: über Liebe und Verlust, über Freundschaft und Einsamkeit, über Glück und Trauer, über Sinn und Zweck, über Vergebung und Akzeptanz.

Die Serie zeigt uns, dass ein Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen möglich ist, aber dafür muss man sich der Welt und anderen Menschen öffnen, die unterstützen, helfen und verstehen können.

Die Serie zeigt auch, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte und seine eigenen Probleme hat, die nicht immer an der Oberfläche sichtbar sind, und wie wichtig es ist, freundlich und mitfühlend zu anderen zu sein. Die Serie lehrt uns, das zu schätzen, was wir haben, und die Hoffnung auf das, was kommen wird, nicht zu verlieren.

Erklärung zum Ende des Films „After Life“

In der letzten dritten Staffel der Serie kämpft Tony weiterhin mit seiner Depression und Einsamkeit. Er versucht, seine Beziehung zu Emma zu verbessern, aber sie reist zur Arbeit nach Australien.

Tony versucht seinem Vater Ray zu helfen, der in einem Pflegeheim im Sterben liegt. Er erfährt, dass seine Frau Lisa vor ihrem Tod von ihm schwanger war, das Kind jedoch verloren hat. Trifft Ann auf dem Friedhof und erzählt ihr davon. Ann sagt ihm, dass er weitermachen und glücklich sein solle über das, was er mit Lisa hatte. Sie erzählt ihm auch, dass er nicht allein ist und dass er viele Freunde und Menschen hat, die ihn lieben.

In der letzten Folge kommt Tony zur Beerdigung seines Vaters. Er verabschiedet sich von ihm und liest das Gedicht „Do Not Stand at My Grave and Weep“, das Lisa vor ihrem Tod für ihn auf Video aufgenommen hat. Er ist auch mit seiner Schwester Laura (Kathryn Pearson) zusammen, die aus Amerika zu Besuch kommt. Sie sagt ihm, dass sie stolz auf ihn ist und dass er wie ihre Mutter aussieht. Sie sagt ihm auch, dass er bei Emma sein solle, die aus Australien zurückgekehrt sei. Tony gesteht Emma seine Gefühle und küsst sie. Gemeinsam verlassen sie die Beerdigung.

Am Ende der Folge sitzt Tony mit Brandy auf der Bank und unterhält sich mit Ann. Er sagt ihr, dass es ihm besser geht und dass er leben möchte. Er sagt ihr auch, dass er dankbar ist, dass sie seine Freundin war. Ann sagt ihm, dass auch sie für seine Freundschaft dankbar sei. Sie umarmen sich und lächeln. Die Episode endet damit, dass Tony Brandy streichelt und sagt: „Das Leben ist gut.“

Bewertungen und Reaktionen

Der Film hat viele Auszeichnungen und Reaktionen von Kritikern und Zuschauern der Serie erhalten. Auf Rotten Tomatoes hat Life After Death eine kritische Bewertung von 75 % und eine Zuschauerbewertung von 94 %. Und auf der IMDb-Plattform hat die Serie eine Bewertung von 8,4 von 10, basierend auf mehr als 100.000 Stimmen.

Kritiker loben die Serie für ihre Aufrichtigkeit, ihren Humor, ihre Emotionalität und ihr Schauspiel. John Doyle von The Globe and Mail nannte die Serie beispielsweise „großartig“ und „zutiefst berührend“. James Ponywozhik von der New York Times bemerkte, dass die Serie „Gewalt und Freundlichkeit, Sarkasmus und Sensibilität vereint“. Ed Power von The Independent lobte Ricky Gervais für seine „brillante“ Leistung als Tony.

Die Zuschauer lobten die Serie auch für ihre Handlung, Charaktere, Dialoge und Atmosphäre. Menschen, die die Serie sahen, bemerkten, dass sie sie zum Lachen und Weinen brachte und über ihr Leben nachdachte.

Einige erzählten sogar ihre persönlichen Geschichten darüber, wie sie den Verlust geliebter Menschen erlebt haben und wie die Serie ihnen geholfen hat, mit der Trauer umzugehen. Viele Zuschauer bedankten sich bei Ricky Gervais für die Schaffung einer so lehrreichen und inspirierenden Serie.

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